Bevor der Teig fest wird, stechen Sie mit einem Strohhalm oder Zahnstocher ein kleines, sauberes Loch in den Deckel jeder Form. Führen Sie den Strohhalm oder Zahnstocher ein und biegen Sie das Loch vorsichtig, um es zu vergrößern. Fädeln Sie dann ein Band oder eine Schnur durch das Loch. Platzieren Sie das Loch nah genug am Rand, damit es gewollt aussieht, aber nicht so nah, dass der Teig beim Trocknen reißt.
Wenn sich das Loch nach dem Entfernen des Strohhalms etwas verengt, stecken Sie ihn wieder hinein und dehnen Sie den Teig erneut. Der Teig ist jetzt noch geschmeidig.
Schritt 8: Lassen Sie es 24-48 Stunden trocknen.
Legen Sie die fertigen Formen mit ausreichend Abstand zueinander in einer einzigen Schicht auf Backpapier und lassen Sie sie vollständig trocknen. Die Trocknungszeit beträgt je nach Dicke der Formen und Luftfeuchtigkeit 24 bis 48 Stunden.
Es ist wichtig, jedes Stück nach etwa 12 Stunden vorsichtig zu wenden. Trocknet eine Seite aus, härtet die Oberseite aus, während die Unterseite weich bleibt, was zu Verformungen führen kann. Durch das Wenden während des Backens wird ein gleichmäßiges Trocknen und eine perfekt glatte Oberfläche gewährleistet.
Beachten Sie die Veränderung, die beim Trocknen stattfindet: Die Oberfläche wird glatt, die Textur härtet aus und wandelt sich von Ton zu fast Keramik, und die Farbe wird etwas heller, wodurch die weiche, durchscheinende Qualität entsteht, die diese Kunstwerke im Licht so atemberaubend macht.
Die Wissenschaft hinter dem Glaseffekt
Die einzigartige visuelle Qualität dieser Ornamente ist kein Zufall: Sie ist ein direktes Ergebnis der molekularen Veränderungen, die in den Materialien während des Kochens und Trocknens auftreten.
Wie verändert sich Maisstärke beim Kochen?
Rohe Maisstärke ist ein feines, weißes Pulver, das aus extrem dichten Stärkekörnern besteht. Werden diese Körner mit Wasser vermischt und erhitzt, findet ein Prozess namens Verkleisterung statt. Die Stärkekörner nehmen Wasser auf, quellen auf und platzen schließlich.