Der Trick der Gärtner, damit Rosmarin nie wieder austrocknet

Wir lieben Rosmarin wegen seines Duftes und seines mediterranen Charmes, doch im Topf kann er recht anspruchsvoll sein. In der Wohnung erhält er oft ungleichmäßiges Licht, wird unregelmäßig gegossen oder ist Zugluft ausgesetzt. Die Folge: trockene Blätter, braune Stängel und eine geschwächte Pflanze. Kennt man jedoch seine natürlichen Bedürfnisse, lässt er sich viel leichter pflegen.

Der wichtigste Tipp: Respektiere deinen natürlichen Rhythmus.

Rosmarin gedeiht am besten unter Bedingungen, die denen seines natürlichen Lebensraums ähneln. Die wichtigste Regel: Niemals in Staunässe stellen! Die meisten Rosmarinpflanzen, die austrocknen, wurden tatsächlich übergossen! Gärtner befolgen eine goldene Regel: Nur leicht gießen, und zwar erst, wenn die obersten 2 bis 3 Zentimeter der Erde vollständig trocken sind. Diese einfache Maßnahme macht den entscheidenden Unterschied. Im Sommer: alle 3 bis 4 Tage; im Winter: einmal pro Woche genügt.

Licht: Die perfekte Balance finden

Ein weiteres wichtiges Geheimnis: Licht. Rosmarin liebt die Sonne, verträgt aber keine Überhitzung. Im Sommer sollte er morgens an einem sonnigen und nachmittags an einem halbschattigen Platz stehen, damit die Blätter nicht verbrennen. In Innenräumen oder kühleren Regionen genügt ein helles Fenster. Ein einfacher Indikator: Wird der Rosmarin lang und spärlich, bekommt er zu wenig Licht; werden die Blätter blass, bekommt er zu viel.

Der ideale Boden: leicht, durchlässig und atmungsaktiv

Der zweite Schritt für Gärtner ist die Bereitstellung gut durchlüfteter Erde. Das ist ganz einfach: Mischen Sie eine Universal-Blumenerde mit etwas Sand oder wählen Sie eine spezielle Blumenerde für mediterrane Pflanzen. Der Topf sollte Abflusslöcher haben, und eine dünne Kiesschicht am Boden verbessert die Drainage. Mit gut durchlässiger Erde entwickelt Ihr Rosmarin gesunde Wurzeln und behält sein sattes Grün – ein wahrer  Gärtnertipp .