Nie wieder dicke Eisschichten im Gefrierschrank – dieser einfache Trick macht den Unterschied

Besser ist es, den Innenraum anschließend gründlich zu reinigen und vor allem vollständig trockenzuwischen. Zurückbleibende Feuchtigkeit kann sonst direkt zur nächsten Reifschicht werden.

Für die normale Reinigung reicht in vielen Fällen warmes Wasser mit etwas mildem Spülmittel. Danach mit klarem Wasser nachwischen und alles trockenreiben.

Aggressive Reiniger oder Desinfektionsmittel sollten Sie nur verwenden, wenn der Hersteller Ihres Geräts sie ausdrücklich für die Innenflächen empfiehlt.

Der einfache „Papier-Test“ für die Tür

Jetzt kommt ein Test, den viele noch nie gemacht haben.

Nehmen Sie ein normales Blatt Papier, legen Sie es zwischen Tür und Dichtung und schließen Sie die Gefrierschranktür.

Versuchen Sie anschließend, das Papier herauszuziehen.

Spüren Sie einen deutlichen Widerstand, liegt die Dichtung wahrscheinlich gut an. Lässt sich das Blatt an einer Stelle dagegen fast ohne Widerstand herausziehen, sollten Sie die Dichtung dort genauer kontrollieren.

Wiederholen Sie den Test an mehreren Stellen rund um die Tür.

Denn selbst ein kleiner Spalt kann dafür sorgen, dass ständig warme und feuchte Luft eindringt.

Auch eine verschmutzte Dichtung kann schuld sein

Krümel, Fett oder andere Ablagerungen können verhindern, dass die Gummidichtung sauber anliegt.

Wischen Sie die Dichtung deshalb regelmäßig mit einem weichen Tuch und mildem Seifenwasser ab. Anschließend gut trocknen.

Ist das Gummi eingerissen, stark verformt oder dauerhaft hart geworden, kann ein Austausch notwendig sein.

Diesen Fehler machen viele beim Einfrieren

Ein Topf Suppe ist gerade fertig und soll schnell eingefroren werden?

Keine gute Idee.

Warme Lebensmittel geben viel Wärme und Feuchtigkeit ab. Lassen Sie Speisen deshalb zunächst ausreichend abkühlen und füllen Sie sie anschließend in gut verschließbare, gefriergeeignete Behälter.

Auch offene Verpackungen sollten vermieden werden.

Wie kalt sollte der Gefrierschrank sein?

Für die langfristige Lagerung tiefgekühlter Lebensmittel sind etwa −18 °C ein üblicher Richtwert.

Eine deutlich niedrigere Einstellung bringt im Alltag nicht automatisch einen Vorteil, kann aber den Energieverbrauch erhöhen.

Was Sie besser nicht ausprobieren sollten

Im Internet kursieren zahlreiche „Wundermethoden“ gegen Eisbildung – von verschiedenen Sprays bis hin zu ungewöhnlichen Hausmitteln.

Dabei sollte man vorsichtig sein.

Die Innenflächen eines Gefrierschranks können empfindlich sein, und nicht jedes Reinigungs- oder Hausmittel ist für den Kontakt mit Bereichen geeignet, in denen Lebensmittel gelagert werden.

Am sichersten ist es, sich an die Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers zu halten.

Wenn das Eis trotzdem schnell zurückkommt

Taucht bereits wenige Tage oder Wochen nach dem vollständigen Abtauen wieder ungewöhnlich viel Eis auf, obwohl die Tür korrekt geschlossen wird, kann mehr dahinterstecken.

Kontrollieren Sie zunächst die Dichtung und prüfen Sie, ob die Tür richtig schließt. Bei Geräten mit automatischer Abtauung kann außerdem eine technische Störung vorliegen.

Dann ist es sinnvoller, das Gerät überprüfen zu lassen, statt ständig erneut abzutauen.

Fazit

Der beste Trick gegen einen vereisten Gefrierschrank ist letztlich keine geheimnisvolle Flüssigkeit: So wenig Feuchtigkeit wie möglich hineinlassen.

Tür nur kurz öffnen, Lebensmittel geschlossen und abgekühlt einfrieren, Dichtung sauber halten und nach dem Abtauen alles vollständig trocknen.

Diese kleinen Gewohnheiten dauern kaum länger – können aber dafür sorgen, dass Sie wesentlich seltener vor einer dicken Eisschicht stehen.