3. Was Sie vor dem Start benötigen
Folgendes stelle ich mir auf der Küchenarbeitsplatte bereit, bevor ich anfange: einen Schraubenzieher, ein weiches Mikrofasertuch, eine alte Zahnbürste, Spülmittel, 3%iges Wasserstoffperoxid oder Sauerstoffbleiche, eine große Wanne oder ein Waschbecken und ein trockenes Handtuch. Sind die Klingen besonders fettig, habe ich außerdem einen Esslöffel Backpulver griffbereit, verwende es aber sparsam.
Für einen Satz Flügel eines Standard-Boxventilators oder Standventilators fülle ich normalerweise ein Spülbecken oder eine Plastikwanne mit etwa 4 bis 8 Litern warmem Wasser. Dann gebe ich je nach Verschmutzungsgrad der Flügel 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Spülmittel und 250 bis 500 ml 3%iges Wasserstoffperoxid hinzu. Wenn ich stattdessen Sauerstoffbleiche verwende, löse ich etwa 1 bis 2 Esslöffel davon gemäß der Packungsanleitung in warmem Wasser auf. Ich mische Wasserstoffperoxid nicht mit Essig, Ammoniak oder Chlorbleiche.
4. Stellen Sie sicher, dass Ihr Ventilator für diese Reinigungsmethode geeignet ist.
Dieser Trick eignet sich am besten für Ventilatoren mit abnehmbaren Kunststoffflügeln, wie viele Standventilatoren, Tischventilatoren und einige Fensterventilatoren. Wenn sich die Flügel nach dem Entfernen des Frontgitters und der Mittelkappe abnehmen lassen, ist in der Regel alles in Ordnung. Ich ziehe den Stecker des Ventilators immer zuerst und lasse ihn während des gesamten Vorgangs ausgesteckt.
Bei Kastenventilatoren kann es etwas kniffliger sein, da sich das Flügelrad unter Umständen schwerer entfernen lässt. Lässt sich der Kunststoffrahmen leicht auseinandernehmen und das Flügelrad ohne Kraftaufwand herausnehmen, können Sie fortfahren. Andernfalls reinige ich es mit derselben Reinigungslösung auf Tüchern, anstatt den gesamten Motorteil einzuweichen. Weichen Sie niemals Teile ein, an denen Kabel, Schalter oder das Motorgehäuse befestigt sind.
5. Zerlegen Sie den Ventilator sicher innerhalb von 5 bis 10 Minuten.
Die meisten Haushaltsventilatoren lassen sich mit einem Kreuzschlitzschraubendreher und etwas Geduld auseinandernehmen. Ich entferne das Frontgitter, lege die Schrauben in eine Müslischale, damit sie nicht verloren gehen, und drehe die Flügelkappe oder die mittlere Befestigung vorsichtig ab. Manche Ventilatoren lassen sich im Uhrzeigersinn, andere gegen den Uhrzeigersinn lösen; daher wende ich niemals Gewalt an, wenn sie sich widersetzen.
Sobald das Sägeblatt abmontiert ist, tupfe ich es leicht über einem Mülleimer oder draußen auf der Veranda ab. So wird verhindert, dass das Einweichwasser sofort trüb wird. Falls sich dicke Flusenklumpen um die Nabe gebildet haben, entferne ich diese zuerst mit einer trockenen Zahnbürste.
6. Die Einweichmethode, die ich für vergilbte Klingen verwende
Bei normaler Vergilbung fülle ich eine Wanne mit ausreichend warmem Wasser, um die Klingen vollständig zu bedecken, üblicherweise etwa 6 Liter. Dann gebe ich 2 Teelöffel fettlösendes Spülmittel und 240 ml 3%iges Wasserstoffperoxid hinzu. Ich verrühre das Wasser mit der Hand und lege die Klingen flach hinein.
Bei stark verschmutzten oder klebrigen Klingen erhöhe ich die Wasserstoffperoxid-Mischung auf 2 Tassen auf 1,5 bis 2 Gallonen Wasser. Wenn ich kein Wasserstoffperoxid mehr habe, verwende ich stattdessen Sauerstoffbleiche, üblicherweise 1 Esslöffel auf 4 Liter warmes Wasser. Ich lasse die Klingen mindestens 30 Minuten, maximal 2 Stunden einweichen. Falls eine Verbesserung sichtbar ist, aber nicht ausreichend, erneuere ich die Lösung und wiederhole den Vorgang.
7. Wie lange einweichen, um das beste Ergebnis zu erzielen?
Leichter Schmutz und Küchenablagerungen lösen sich oft schon nach 20 bis 30 Minuten. Mäßige Vergilbung benötigt in der Regel 45 bis 60 Minuten. Die am stärksten verschmutzten Rotorblätter, die ich je gereinigt habe – von einem alten Ventilator, der jahrelang in der Werkstatt meines Mannes gestanden hatte –, mussten zweimal jeweils 90 Minuten eingeweicht werden.
Ich rate davon ab, die Klingen den ganzen Tag in der Reinigungslösung zu lassen, nur weil es einfacher erscheint. Kunststoff kann austrocknen oder stumpf werden, wenn er zu lange mit Reinigungsmitteln in Berührung kommt. Ich kontrolliere die Klingen alle 30 Minuten, hebe eine Schneide an und wische eine kleine Stelle mit einem Tuch ab. Wenn das Tuch grau oder gelblich wird und die Klinge glänzender aussieht, funktioniert die Reinigung.
8. Der fast schrubbfreie Abwischschritt
Nach dem Einweichen lege ich die Klingen auf ein gefaltetes Handtuch und wische jede einzelne mit einem weichen Mikrofasertuch ab. Normalerweise lässt sich der Schmutz mühelos entfernen. An den Klingenkanten und in der Nähe der Nabe verwende ich eine alte Zahnbürste und übe dabei nur leichten Druck aus. Die reine Handarbeit für den gesamten Klingensatz dauert vielleicht zwei bis drei Minuten.
Sollte sich noch ein hartnäckiger gelber Fleck gebildet haben, mische ich schnell einen Esslöffel Backpulver mit ein paar Tropfen Wasser zu einer Paste und reibe diese Stelle dann 15 bis 20 Sekunden lang sanft ein. Ich verwende keine rauen Scheuerschwämme, Stahlwolle oder Schmutzradierer auf glänzendem Kunststoff, da diese die Klingen trüben können.